Wir über uns
Dieses Dokument kann auch als PDF (89 KB) heruntergeladen
werden.
Der VEREIN ZUR UNTERSTüTZUNG NORDAMERIKANISCHER INDIANER e.V.
wurde 1985 gegründet, nachdem wir feststellen mussten, dass eine
wirklich effektive Unterstützungsarbeit nicht ohne formelle Voraussetzungen
zu leisten ist. Einige von uns waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit
mehreren Jahren für die Indianer aktiv tätig. Es reicht aber nicht
aus, nur Info-Tische zu besetzen und Flugblätter zu verteilen. Professionelle
Arbeit auf diesem Gebiet setzt intensives Engagement voraus.
Zu berücksichtigen war ebenfalls dabei, dass der Verein nur bei Vorliegen
einer Anerkennung der Gemeinnützigkeit auch erfolgreich Spenden für
Projekte der nordamerikanischen Ureinwohner sammeln konnte.
Definition »Indianer«
Wenn wir den Begriff »Indianer« verwenden, so wollen wir damit nicht
dem Klischee Vorschub leisten, sondern benutzen ihn, um besser verdeutlichen
zu können, wen wir mit unserer Arbeit unterstützen wollen. Die Indianer
selbst nennen sich generell eher »Native Americans« bzw. »First Nations«.
Im internationalen Sprachgebrauch wird auch oft der Begriff »Indigenous
Peoples« verwendet, der sich jedoch auch auf alle anderen Ureinwohner
dieser Erde bezieht.
Ziele des Vereins
Mit unserer Arbeit wollen wir den traditionellen Gruppen bzw. Organisationen
der Indianer helfen, die oftmals von den USA und Kanada nicht beachteten
Menschenrechte und verfassungsmäßig garantierten Rechte geltend zu
machen. Dies schließt aber nicht aus, dass auch offizielle Stammesregierungen
bei ihren Forderungen von uns unterstützt werden. Grundlage der Arbeit
des Vereins ist in erster Linie, die Achtung und Anerkennung der indigenen
Völker Nordamerikas sowie Ihres Anspruchs auf Souveränität zu erreichen.
Öffentlichkeitsarbeit
Dieser Aufgabe versuchen wir in vielfältiger Weise nachzukommen. So
bietet unser Verein Vorträge und Seminare an und gestaltet
Ausstellungen. Auch mit dem ethnologischen Museum in Berlin–Dahlem arbeiten wir häufig zusammen. Ebenso organisieren wir Info-Stände bei Straßenfesten und zu anderen Gelegenheiten.
Weiterhin veröffentlichen Mitglieder des Vereins in Abständen
aktuelle Artikel in einschlägigen Publikationen, um über die Lage der Indianer zu informieren.
Seit 1996 ist der Verein im Internet vertreten: www.asnai.de
Unterstützung von Projekten
Ein Anliegen unsererseits ist es auch, den Indianern finanzielle Hilfe
beim Aufbau bzw. bei der Unterhaltung der von ihnen ins Leben gerufenen
Projekte zukommen zu lassen. Den Indianern werden aus Spendenmitteln Gelder z. B. für Umweltprogramme und Jugend- und Selbsthilfeprojekte zur Verfügung gestellt.
Aktionen und Kampagnen
Daneben beteiligen wir uns zur Durchsetzung der Rechte der Ureinwohner
Nordamerikas auch an nationalen bzw. internationalen Aktionen. Diese
Aktivitäten werden nach Absprache mit den betroffenen Indianern geplant
und gemeinsam mit anderen Menschenrechtsgruppen durchgeführt.
An dieser Stelle sei hervorzuheben, dass wir unsere Arbeit grundsätzlich
in Kooperation mit den indigenen Völkern Nordamerikas gestalten.
Kulturaustausch
Wir unterstützen indianische Aktivitäten und Initiativen, die der öffentlichkeit die Lebensweise, Kultur und Traditionen der Indianer näher bringen. Wir laden z. B. zu Veranstaltungen ein, wo indianische Schriftsteller, Künstler und Kunsthandwerker sich vorstellen können.
Außerdem bieten wir Reisen zu verschiedenen Indianerstämmen an, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, direkt vor Ort Indianer und deren traditionelles und kulturelles Leben im Reservat kennen zu lernen.
Zusammenarbeit
Wir arbeiten mit anderen Organisationen (z. B. Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte aus München, GfbV) und Einzelpersonen zusammen. Neben Kontakten auf nationaler Ebene bestehen Verbindungen zu anderen Gruppen im Ausland.
Um Indianern bei der Durchsetzung ihrer fundamentalen Rechte helfen zu können, versuchen wir, ihren Vertretern bei ihren Besuchen in Deutschland, Kontakte zu Politikern zu vermitteln.
Schwerpunktthemen
Die Schwierigkeiten, mit denen die Ureinwohner in Nordamerika konfrontiert
werden, sind sehr vielschichtig. Daher können wir uns bei unserer
Arbeit nur auf einige Schwerpunkte konzentrieren. Mitglieder
des Vereins beschäftigen sich derzeit mit folgenden Stämmen sowie Einzelpersonen: Apachen,
Lakota,
Navajo,
Western Shoshone, Cree sowie Leonard Peltier. Zu jedem Thema gibt es spezielle Informationen, die von uns gerne angefordert werden können. Der Verein gibt in Abständen eine Broschüre heraus, die über die allgemeine Situation der Indianer Auskunft gibt und aktuelle Berichte enthält.
Gemeinnützigkeit
Der VEREIN ZUR UNTERSTüTZUNG NORDAMERIKANISCHER INDIANER e.V.
ist unter der Steuernummer 680/56604 beim Finanzarnt für Körperschaften
in Berlin als gemeinnützig anerkannt; Spenden können daher steuerlich
abgesetzt werden. Konto-Nr.: 478 546 105 bei der Postbank Berlin (BLZ
100 100 10)
Ort und Zeit der Treffen
Unsere Gruppentreffen finden drei- bis vierwöchentlich Donnerstags um 18:30 bzw.19:00
Uhr im »Haus der Jugend«, 13347 Berlin, Reinickendorfer Str. 55, statt. Hier bietet sich für Interessierte die Möglichkeit,
Informationen zum Thema »Indianer« zu erhalten und den Alltag unserer
Arbeit einmal kennen zu lernen.
Nächstes Treffen
9. Februar 2012 um 18.30 Uhr
Kontakt über:
Internetseite: www.asnai.de
E-Mail:
Dagmar Quies
Rupprechtstraße 31
10317 Berlin
Tel.: 030 - 51 06 94 15
E-Mail:
dagmarwahlich@web.de
Chronik
Im Moment leider noch nicht auf dem neuesten Stand: Unsere
Chronik. Hier erfahrt ihr von unseren Aktivitäten seit unserer Gründung 1985.
|